Erste Anzeichen von Hufrehe können sein: Lahmheit, warme Hufe, Unruhe, empfindliche Hufe, Unruhe. Der Tierarzt kann eine Diagnose stellen durch bildgebende Verfahren, Blut- und Huf-Untersuchungen.

Hufrehe beim Pferd: Diagnostik, erste Anzeichen und tierärztliche Maßnahmen

Hufrehe ist eine ernsthafte Erkrankung, die schnelles Handeln erfordert. Eine frühzeitige Diagnose kann entscheidend dafür sein, wie gut dein Pferd auf die Behandlung anspricht. In diesem Blogartikel erfährst du, wie Hufrehe diagnostiziert wird, welche ersten Anzeichen du beachten solltest und welche Schritte der Tierarzt unternimmt.

Erste Anzeichen von Hufrehe

Es gibt verschiedene Symptome, auf die du achten solltest, wenn du den Verdacht hast, dass dein Pferd an Hufrehe leidet. Diese Anzeichen können variieren, aber einige der häufigsten sind:

  1. Lahmheit: Dein Pferd könnte anfangen, lahm zu gehen, besonders bei Belastung. Achte auf Veränderungen in der Gangart und darauf, ob es das Gewicht auf bestimmte Beine verlagert.
  1. Unruhe: Wenn dein Pferd unruhig ist, sich häufig hinlegt und wieder aufsteht oder sich nicht entspannen kann, könnte dies ein Hinweis auf Schmerzen sein.
  1. Verändertes Verhalten: Achte auf Anzeichen von Unbehagen, wie das Zucken oder Schlagen mit dem Bein.
  1. Empfindlichkeit der Hufe: Wenn dein Pferd empfindlich auf Berührung reagiert oder sich nicht gerne auf die Hufe stellen lässt, kann das ein Anzeichen für Hufrehe sein.
  1. Fellveränderungen: Ein stumpfes Fell oder ein schlechter Fellwechsel können ebenfalls auf gesundheitliche Probleme hinweisen.
  1. Hufveränderungen: Achte auf Temperaturunterschiede in den Hufen. Ein erhitzter Huf kann auf eine Entzündung hindeuten.

Was macht der Tierarzt?

Wenn du eines oder mehrere dieser Anzeichen bemerkst, ist es wichtig, schnell einen Tierarzt zu kontaktieren. Hier sind die Schritte, die der Tierarzt in der Regel bei der Diagnose von Hufrehe unternimmt:

  1. Anamnese: Der Tierarzt wird zunächst eine detaillierte Anamnese durchführen. Er fragt nach den Symptomen, der Fütterung, der Haltungsbedingungen und anderen relevanten Informationen. Je mehr Informationen du bereitstellen kannst, desto besser.
  1. Klinische Untersuchung: Der Tierarzt wird dein Pferd gründlich untersuchen. Dies umfasst die Überprüfung der Hufe auf Temperatur, Puls und Empfindlichkeit. Er wird auch die Gangart deines Pferdes beobachten und auf Anzeichen von Lahmheit achten.
  1. Hufuntersuchung: Eine besondere Aufmerksamkeit gilt den Hufen. Der Tierarzt kann spezielle Tests durchführen, um den Druck auf die Huflederhaut zu beurteilen und festzustellen, ob Entzündungen vorliegen.
  1. Bildgebende Verfahren: In einigen Fällen können Röntgenaufnahmen notwendig sein, um den Zustand der Hufe zu beurteilen und eventuelle Schäden oder Veränderungen an der Huflederhaut festzustellen.
  1. Blutuntersuchungen: Der Tierarzt kann Blutuntersuchungen anordnen, um Stoffwechselerkrankungen wie das Cushing-Syndrom oder das Equine Metabolische Syndrom (EMS auszuschließen.
  1. Diagnose: Nach der Untersuchung und den Tests wird der Tierarzt eine Diagnose stellen und dir die besten Behandlungsmöglichkeiten vorschlagen.

Der Tierarzt wird durch eine gründliche Untersuchung und geeignete Tests die Situation deines Pferdes genau beurteilen und dir helfen. Indem du aufmerksam bleibst und schnell handelst, kannst du dazu beitragen, das Wohlbefinden deines Pferdes zu sichern.

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