Leider kann jedes Pferd EMS bekommen. Es leiden aber vor allem Ponyrassen, insbesondere Welsh-Ponys, Shetland-Ponys, Arabische Pferde, Kaltblutrassen, Warmblutrassen und iberische Rassen unter dem Equinem Metabolischen Syndrom.

Was sind die häufigsten Rassen von Pferden, die an EMS leiden?

Die häufigsten Rassen von Pferden, die an EMS (Equinem Metabolischen Syndrom) leiden, sind oft solche, die genetisch anfälliger für Stoffwechselstörungen sind. Dazu gehören:

  1. Ponyrassen: Insbesondere Welsh-Ponys, Shetland-Ponys und andere kleine Ponyrassen sind häufig von EMS betroffen. Ihr Körper hat eine Tendenz, Fettreserven anzusammeln, was das Risiko erhöht. 
  1. Arabische Pferde: Diese Rasse zeigt ebenfalls eine erhöhte Anfälligkeit für EMS, besonders wenn sie übergewichtig sind.
  1. Kaltblutrassen: Rassen wie das Clydesdale oder das Percheron können auch betroffen sein, insbesondere bei unzureichender Bewegung und falscher Ernährung.
  1. Warmblutrassen: Einige Warmblutrassen, insbesondere solche, die in der Freizeit- oder Turniersport eingesetzt werden, können ebenfalls an EMS erkranken, wenn sie eine ungesunde Ernährung oder einen sedentären Lebensstil führen.
  1. Iberische Rassen: Pferde wie der Andalusier oder der Lusitano können ebenfalls anfällig für EMS sein, insbesondere wenn sie übergewichtig sind.

Es ist wichtig zu beachten, dass EMS nicht ausschließlich auf bestimmte Rassen beschränkt ist. Jedes Pferd, unabhängig von der Rasse, kann an EMS erkranken, wenn es die entsprechenden Risikofaktoren aufweist, wie Übergewicht, ungesunde Ernährung und mangelnde Bewegung. Eine sorgfältige Überwachung und ein gezieltes Ernährungsmanagement sind entscheidend, um das Risiko zu minimieren.

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