Hier sind die ersten Anzeichen von EMS bei Pferden und Ponys: Übergewicht, Fetteinlagerungen, Verhaltensänderungen, Hufprobleme, erhöhte Trink- und Fressgewohnheiten

Was sind die ersten Anzeichen von EMS? Frühzeitige Erkennung und Handlungsmöglichkeiten

Je früher du die Anzeichen von EMS erkennst, desto besser kannst du handeln, um die Gesundheit deines Pferdes zu schützen und einer möglichen Zuckererkrankung vorzubeugen. In diesem Blogartikel erfährst du, welche ersten Anzeichen auf EMS hinweisen und welche Maßnahmen du ergreifen kannst, um die Situation zu verbessern.

1. Erste Anzeichen von EMS

Hier sind einige der häufigsten ersten Anzeichen, die darauf hindeuten können, dass dein Pferd an EMS leidet:

  • Übergewicht: Eines der deutlichsten Anzeichen ist Übergewicht. Wenn dein Pferd einen hohen Körperfettanteil aufweist, insbesondere am Hals, der Schulter und dem Bauch, ist das ein Warnsignal.
  • Fetteinlagerungen: Achte auf charakteristische Fetteinlagerungen, auch bekannt als „Crest“, die sich am Hals deines Pferdes bilden können. Diese Veränderungen sind häufige Indikatoren für EMS.
  • Verhaltensänderungen: Dein Pferd könnte lethargisch wirken oder weniger aktiv sein als gewohnt. Veränderungen im Verhalten, wie z. B. eine verringerte Leistungsbereitschaft, können ebenfalls erste Anzeichen sein.
  • Hufprobleme: Achte auf Anzeichen von Hufrehe, wie Lahmheit oder Unbehagen beim Laufen. Hufrehe ist eine ernsthafte Komplikation, die häufig mit EMS in Verbindung gebracht wird.
  • Erhöhte Trink- und Fressgewohnheiten: Wenn du bemerkst, dass dein Pferd mehr trinkt oder frisst als gewöhnlich, kann das ein Hinweis auf einen gestörten Stoffwechsel sein.

2. Kann man noch reagieren, um eine Zuckererkrankung zu vermeiden?

Wenn du bei deinem Pferd erste Anzeichen von EMS bemerkst, ist es wichtig, schnell zu handeln. Hier sind einige Maßnahmen, die du ergreifen kannst, um das Risiko einer Zuckererkrankung zu minimieren:

  • Tierarzt konsultieren: Der erste Schritt sollte immer der Besuch beim Tierarzt sein. Eine gründliche Untersuchung und Blutuntersuchungen können helfen, die Insulinspiegel und den Gesundheitszustand deines Pferdes zu beurteilen.
  • Ernährungsanpassung: Achte darauf, die Ernährung deines Pferdes umzustellen. Eine zucker- und stärkearme Diät ist entscheidend. Hochwertiges Heu, das wenig Zucker enthält, sollte die Hauptnahrungsquelle sein. Vermeide Kraftfutter und frisches Gras in großen Mengen. Ich helfe dir gerne, die richtige Ernährung für dein Pferd zu finden. 
  • Gewichtsmanagement: Wenn dein Pferd übergewichtig ist, ist es wichtig, die Kalorienaufnahme zu reduzieren und die Futtermenge anzupassen. Regelmäßige Gewichtskontrollen helfen dir, den Fortschritt zu überwachen.
  • Regelmäßige Bewegung: Fördere regelmäßige Bewegung, um die Insulinempfindlichkeit zu verbessern. Dein Pferd sollte mindestens 30 bis 60 Minuten Bewegung pro Tag erhalten. Dies kann durch Reiten, Longieren oder Freilaufen auf der Weide geschehen.
  • Stressmanagement: Achte darauf, dass dein Pferd in einer ruhigen und sicheren Umgebung lebt. Stress kann sich negativ auf den Stoffwechsel auswirken und sollte daher minimiert werden.
  • Regelmäßige tierärztliche Kontrollen: Halte regelmäßige Kontrollen bei deinem Tierarzt ein, um den Gesundheitszustand deines Pferdes zu überwachen und Anpassungen in der Behandlung vorzunehmen.

Die frühzeitige Erkennung der ersten Anzeichen von EMS ist entscheidend, um die Gesundheit deines Pferdes zu schützen und das Risiko einer Zuckererkrankung zu minimieren. Achte auf Übergewicht, Fetteinlagerungen, Verhaltensänderungen und Hufprobleme. Wenn du Anzeichen von EMS bemerkst, zögere nicht, einen Tierarzt zu konsultieren und die notwendigen Maßnahmen zu ergreifen. Mit der richtigen Ernährung, regelmäßiger Bewegung und tierärztlicher Unterstützung kannst du dazu beitragen, dass dein Pferd ein gesundes und aktives Leben führt und das Risiko von Komplikationen wie einer Zuckererkrankung erheblich reduziert wird.

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